Euro Web Archive für euro Online in Gedenkmünzen – Sonderbriefmarken

2-Euro-Gedenkmünze Mecklenburg-Vorpommern

February 1st, 2007

Das Bundesministerium der Finanzen gibt eine 2-Euro-Gedenkmünze “Mecklenburg-Vorpommern” mit dem Motiv Schweriner Schloss heraus.

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10-Euro-Gedenkmünze 800 Jahre Dresden

August 21st, 2006

Barocke Prunkbauten, prachtvolle Kunstschätze und die einmalige Elblandschaft – das ist Dresden. ” Ein Ort, der herrlich ist”, schrieb Goethe einmal begeistert. In diesem Jahr wird die sächsische Landeshauptstadt 800 Jahre alt. Anlass genug für die Herausgabe einer 10-Euro-Gedenkmünze im August 2006.

Die von Heinz Hoyer aus Berlin entworfene 10-Euro-Gedenkmünze zeigt auf der Bildseite die berühmte Stadtsilhouette der Elbmetropole mit den das Stadtbild prägenden historischen Gebäuden in Verbindung zur Elbe.

Dass es dem Münzgestalter glückte, bei aller Pracht auch die Schattenseiten in Dresdens Stadtgeschichte zu zeigen, wird im Lob des Preisgerichts besonders hervorgehoben: “Gleichzeitig ist es den Künstler in hervorragender Weise gelungen, mit der Spiegelung im Fluss Zerstörung und Wiederaufbau der Stadt, die Teil des Mythos von Dresden sind, greifbar in das Münzrund einzubeziehen.”

Die Wertseite zeigt einen Adler, den Schriftzug “BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND”, die zwölf Europasterne, die Wertziffer mit der Euro-Bezeichnung sowie die Jahreszahl “2006″ und das Münzzeichen “A” der Staatlichen Münze Berlin.

Der glatte Münzrand enthält in vertiefter Prägung die für die Geschichte Dresdens prägnanten Jahreszahlen: “1206 . 1485 . 1547 . 1697 . 1832 . 1945 . 1989 . 2006″

Die Dresden-Gedenkmünze besteht – wie die bisherigen deutschen 10-Euro-Gedenkmünzen – aus “Sterlingsilber” (925er Silber), ihr Gewicht beträgt 18 Gramm. Sie wurde von der Staatlichen Münze Berlin in Stempelglanz- und Spiegelglanzausführung geprägt.

Die 10-Euro-Gedenkmünze “800 Jahre Dresden” kann vom 24. August 2006 an bei Banken und Sparkassen sowie den Filialen der Deutschen Bundesbank zum Nennwert erworben werden.

100-Euro-Goldmünze 2006

July 20th, 2006

Zur Herausgabe der 100-Euro-Goldmünze des Jahres 2006 mit dem Motiv “UNESCO-Welterbe Klassisches Weimar” erklärt das Bundes­ministerium der Finanzen:

  • Nachdem die Bestellfrist für die diesjährige Goldmünze Ende Mai 2006 abgelaufen ist, wurde nunmehr100 Euro Münze die Auflage festgelegt.
  • Sie wird 350.000 Münzen betragen.
  • Jede der fünf deutschen Münzstätten wird 70.000 Goldmünzen aus­prägen. Aus dem Prägebuchstaben lässt sich erkennen, welche der Münzstätten die Goldmünze ausgeprägt hat: A steht für Berlin, D für München, F für Stuttgart, G für Karlsruhe und J für Hamburg.
  • Obgleich die Anzahl der Bestellungen die Auflagenhöhe auch in die­sem Jahr deutlich übersteigt, wird die Verkaufsstelle für Sammler­münzen sicherstellen, dass jeder Privatbesteller, der eine Bestellung bis zum 31. Mai 2006 abgegeben hat oder ein Abonnement besitzt, wenigstens eine Goldmünze erhält.

Der Verkaufspreis richtet sich nach dem Goldpreis am 30. September 2006 und wird zzgl. eines marktüblichen – gegenüber den Vorjahren unveränderten – Aufschlages von 25,–Euro aufgrund der zwischen­zeitlich eingetretenen Goldpreisentwicklung aus heutiger Sicht bei 260,– bis 290,– Euro/Stück liegen.

Offizielles Ausgabedatum ist der 2. Oktober 2006. Die Ausgabe der Münzen erfolgt unmittelbar nach Zahlungseingang. Der Rechnungsversand beginnt Anfang Oktober 2006. Bei einem zu erwartenden zügigen Zahlungseingang wird die Aus­gabe der Münzen erfahrungsgemäß in wenigen Wochen abgeschlos­sen sein.

Goldmünze RückseiteDie Euro-Goldmünze 2006 ist die dritte einer mehrjährigen Gold­münzen-Serie, die Orten des UNESCO-Weltkulturerbes in Deutschland gewidmet ist. Bisher wurden die 100 Euro-Goldmünzen “UNESCO-Weltkulturerbestadt Quedlinburg” und “UNESCO-Weltkul­turerbestadt Bamberg” ausgegeben. In diesem Jahr soll nunmehr die Stadt Weimar gewürdigt werden, deren reiches kulturelles Erbe – das Ensemble “Klassisches Weimar” – durch das Welterbekomitee der UNESCO auf seiner 23. Sitzung am 2. Dezember 1998 in die Liste des Erbes der Welt aufgenommen wurde.
Der Entwurf stammt von Dietrich Dorfstecher aus Berlin.